Drenthe Torfgeschichte: das Veenpark in Barger-Compascuum

Im Veenpark in Barger-Compascuum erfahren Sie alles über die Torfgeschichte der Provinz Drenthe. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, als Sie durch nostalgische Dörfer fahren und segeln. Darüber hinaus gibt es ein natürliches Hochmoorgebiet, in dem noch Torf abgebaut wird. Jeden Tag kann man den Torfschneider bei der Arbeit sehen und das gilt auch für den Bäcker, den Holzfäller und den Lebensmittelhändler. Auch für Kinder gibt es viel zu sehen und zu erleben. Kurz gesagt, ein Besuch in diesem wunderschönen Veenpark macht allen Spaß.

Der Torfpark in Barger-Compascuum ist das größte Freilichtmuseum des Landes

Als die Torfkolonie Barger-Compascuum 1966 ihr hundertjähriges Bestehen feierte, wurde zu diesem Anlass eine Freilichtausstellung eingerichtet. Dies war die Basis für das Freilichtmuseum, wie wir es heute kennen. Da der Park eine Fläche von nicht weniger als 160 Hektar hat, kann er sich selbst als das größte Freilichtmuseum der Niederlande bezeichnen. Dank der Unterstützung der Regierung konnte die Anzahl der alten Häuser weiter erhöht werden und viele authentische Werkzeuge und Werkzeuge wurden dem Museum gespendet.

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Es begann mit Buchweizenbauern

Wenige Menschen wissen, dass die ersten Bewohner dieser Gegend Buchweizenbauern und keine Torfschneider waren. Erst nach 1850, als der „Angriff auf die Emmense Venen“ begann, begannen diese Buchweizenbauern, im Torf zu arbeiten. Im Rasenhüttendorf Aole Compas können Sie hier die Atmosphäre erleben. Dies liegt daran, dass hier die Anfangsperiode des Färbens gezeigt wird. Im Torfkolonialdorf Bargermond wird die Zeit zwischen 1900 und 1966 simuliert. Dieses Dorf entstand an einer Kreuzung von Straßen mit Wasser und hat neben einer Kirche auch eine Schule, ein braunes Café, eine Mühle, eine Schmiede und eine Bäckerei.

Torfaushub mit Torfschneidern

Die „Torfgrube“ des Veenparks in Barger-Compascuum ist der letzte Ort in unserem Land, an dem noch Torf geschnitten wird. Diese Torfgrabung war bis in die 1960er Jahre noch in vollem Gange. Neben der Dampfmaschine treffen Sie hier einen echten Torfschneider, der Ihnen zeigt, wie diese schwere Arbeit damals von Hand gemacht wurde. Es wurden nur die Werkzeuge, der Anhänger, der Aufkleber und das „Krooie“ verwendet.

Dauerausstellung in Zusammenarbeit mit Geopark

Sie können gerne wandern, aber auch an Regentagen ist ein Besuch des Veenparks in Barger-Compascuum sehr zu empfehlen. In den verschiedenen Gebäuden können Sie beispielsweise die Dauerausstellung Veenomenale Hondsrug besuchen. Hier wird die Geschichte des Torflandes erzählt, das sich entlang des Drentse Hondsrug befindet. Der Park arbeitet mit dem Geopark auf einer 400 m2 großen Ausstellungsfläche zusammen. Darüber hinaus umfasst die Ausstellung einen Teil der ältesten Torfstraße der Niederlande. Der Neolithische Veenweg ist ungefähr 4500 Jahre alt und wurde im letzten Jahrhundert beim Torfabbau in unmittelbarer Nähe des Parks entdeckt.

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Ein besonderes Museum

Der Park beherbergt auch ein spezielles Museum, das Harmonium Museum. Hier finden Sie mehr als 250 Harmonien und dieses Museum ist für jeden Besucher frei zugänglich. Die Sammlung von Jan Vos ist seit 2001 im Park in einem der auffälligsten Gebäude ausgestellt. Neben einem Ausstellungsraum gibt es auch ein kleines Amphitheater, in dem Aufführungen stattfinden. Es ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Parks.

Weitere Informationen und Öffnungszeiten

aben Sie sich auch für den Veenpark in Barger-Compascuum begeistert? Dann besuchen Sie die Website des Parks für weitere Informationen: www.veenpark.nl. Das Park ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Eine detaillierte Beschreibung aller Aktivitäten für Kinder finden Sie auch auf der Website. Es gibt einen großen Spielplatz namens “Speulland” und die Geschichte von Lieske und Geert ist in großen Büchern entlang der Straßen des Parks geschrieben. Möchten Sie eine Bootsfahrt oder eine Zugfahrt zusammen machen? In diesem einzigartigen Park in den Niederlanden ist alles möglich.

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